Netzwerk junges Bechterewler

Netzwerk Junge Bechterewler in der DVMB

Ein gut organisierter Ameisenhaufen – oder das Netzwerk Junge Bechterewler

Am 15.10.2010 fuhr ich voller Erwartungen nach Kassel, denn es fand – nach langer Zeit mal wieder – ein Treffen der Moderatoren des Netzwerkes Junge Bechterewler statt, nun allerdings unter neuer Leitung auf Bundesebene, nämlich von Esther Pfaff aus Berlin.

Als ich den Tagungsraum betrat, war ich zunächst etwas enttäuscht, waren wir doch nur zu fünft, und das bei 16 Bundesländern. Wo sind die Ansprechpartner der jungen Bechterewler, die immer fordern, dass etwas geschehen muss im Bereich des Netzwerkes JB?

Nichts desto trotz nach dem Motto „klein aber fein“ starteten wir voller Motivation und haben alle vorgesehenen Tagesordnungspunkte auch ordnungsgemäß „abgearbeitet“.
Esther hat sich sehr gut auf dieses Wochenende vorbereitet und hat uns nach allen Regeln der „Seminarkunst“ beschäftigt. Langeweile kam somit keine auf und wir waren auch ziemlich konstruktiv und haben uns z.B. überlegt, wie es mit dem Netzwerk weitergehen soll, was unsere Ziele sind und was wir nicht (sein) wollen.

Auf „tierische“ Art sind wir zum Ergebnis gekommen, dass wir das Netzwerk zukünftig als eine Art Ameisenkolonie sehen möchten, denn Ameisen arbeiten und verstehen sich im Verbund, sie stehen sich nicht gegenseitig im Weg. Obwohl das Gewusel von außen betrachtet eher chaotisch aussieht, ist ein Ameisenhaufen sehr gut strukturiert. Auch dass eine Ameise ein Vielfaches ihres Körpergewichtes stemmen kann und somit gemeinsam mit anderen ganz schön was bewegen kann, sollte sich auf das Netzwerk übertragen lassen.

Ein weiteres für mich auch sehr wichtiges Thema an diesem Wochenende war der Erfahrungsaustausch mit den Mitmoderatoren. Nachdem nun ja schon jeder seine Erfahrungen gemacht hat, wie man in Kontakt zu anderen Jungen Bechterewlern treten kann, hat diese jeder mal vorgestellt und ich konnte für meine Arbeit im Landesverband doch einige wichtige Anregungen mitnehmen, die ich gerne umsetzen möchte.

Es hat sich mal wieder gezeigt, dass man in einem Team doch zu konstruktiven Ergebnissen kommen kann, mögliche Ideen für Veranstaltungen des Netzwerkes wurden diskutiert, Vor- und Nachteile erarbeitet und man hatte direkt ein Feedback der anderen. Sonst sitzt man in seinem stillen Kämmerlein, denkt sich selbst eine Veranstaltung aus und weiß gar nicht, ob das überhaupt zum gewünschten Erfolg führt.

Natürlich haben wir auch mal wohlverdiente Pausen gehabt, in denen es wirklich gutes Essen gab und zur besonderen körperlichen und geistigen Entspannung hat uns Gaby Niederheide  einige Qi Gong und Tai Chi Übungen gezeigt. Das war super, am Ende hatten wir sogar eine komplette Abfolge von TaiChi Übungen erlernt, die asiatischen Mönche wären bestimmt begeistert gewesen.

Das Wochenende hat mir wirklich sehr gut gefallen, sowohl der „Pflicht“- als auch der gemütliche Teil, großes Lob noch mal an Esther, ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen – vielleicht auch mal mit weiteren Vertretern aus anderen
Bundesländern?!

Stefanie Rendgen
LV Rheinland-Pfalz